Märkische Allgemeine Zeitung 19.01.06

 

Gedenkstätte in der Hakeburg
Initiativgruppe lehnt Pläne für Hotelnutzung ab / Konzept wird erarbeitet

KLEINMACHNOW Eine Initiativgruppe aus Kleinmachnower Bürgern regt eine Gedenkstätte in der Hakeburg auf dem Seeberg an. Hintergrund ist die Nutzung des Gebäudes während der Nazi-Zeit durch den Reichspostminister und später als Parteihochschule der SED. Die jetzige Eigentümerin der Burg, die Deutsche Telekom, will das Gebäude verkaufen. Geplant ist ein Hotel. Diese Nutzung "mit Wellness und Schlossluxus" sei angesichts dieser Geschichte "schwer vermittelbar", so Siegfried Brandt von der Initiativgruppe. Gemeinsam mit dem Gemeindevertreter Christian Grützmann und der Historikerin Monika Flacke soll nun ein Konzept für die Gedenkstätte erarbeitet werden. sti